Neue SAW-Siedlung Heidi Abel
Das Gebiet rund um das Radio- und Fernsehstudio Leutschenbach gehört seit vielen Jahren zu den dynamischsten Entwicklungsgebieten der Stadt Zürich. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich das ehemalige Gewerbequartier zwischen der Thurgauer- und Hagenholzstrasse mit einer Fläche von rund 25 Hektaren zu einer aufstrebenden, urbanen Arbeits- und Wohngegend gewandelt. Grundlage dafür bildet das städtische Leitbild Leutschenbach, das Hochhäuser an den Rändern und einen «Inneren Garten Leutschenbach» vorsieht.
Das bis heute unbebaute Grundstück am Heidi-Abel-Weg umgeben vom Areal von Schweizer Radio und Fernsehen SRF, von Gewerbebauten und der städtischen Wohnsiedlung Leutschenbach, soll der SAW im Baurecht abgegeben werden. Zusammen mit der Gestaltung einer weiteren Etappe der gebietsinternen Verbindung des «Inneren Gartens Leutschenbach», der die Areale von Leutschenbach Mitte bis zum Flussraum der Glatt in Ost-West-Richtung verknüpft, wird die neue Wohnsiedlung zur qualitätsvollen Quartierentwicklung und Vernetzung im Transformationsgebiet beitragen.
In der neuen Wohnsiedlung Heidi Abel sollen rund 115 zukunftsweisende, kostengünstige Kleinwohnungen und gemeinschaftsfördernd gestaltete halböffentliche Bereiche für ältere Menschen entstehen. Die Fertigstellung ist auf das Jahr 2028 geplant. Das ausgewählte Architekturprojekt «LE PETIT PRINCE» fügt sich als elegant aufgefächterter Solitärbau gut in die Parzelle ein. Das länglich gestaffelte Gebäude beinhaltet effizient angeordnete und gut möblierbare Wohnungen. Dank ihrer zweiseitigen Ausrichtung und den Loggien profitieren die Wohnungen von viel Licht und unterschiedlichen Ausblicken in die Umgebung. Über drei separat adressierte Hauseingänge, die alle Zugang zu den Gemeinschaftseinrichtungen im Erdgeschoss ermöglichen, erreichen die Bewohner*innen ihre individuellen Wohnbereiche.
Dank des kleinen Fussabdrucks steht der Siedlung ein grosszügiger Aussenraum zur Verfügung. Die Umgebungsgestaltung mit vielen neuen Baumpflanzungen und unversiegelten Flächen knüpft an den «Inneren Garten Leutschenbach» an und leistet einen Beitrag zur lokalen Hitzeminderung. Die ressourcensparende Konstruktion und die Photovoltaik-Elemente auf den Dächern lassen eine gute Bilanz der Treibhausgasemissionen erwarten. Der Neubau soll nach dem Minergie-P-ECO-Standard erstellt werden. Beheizt wird die künftige Wohnsiedlung über das Fernwärmenetz von ERZ.